Schöner Wohnen – Lichtplanung in den eigenen vier Wänden

Posted on

 	Rainer Sturm  / pixelio.de

Rainer Sturm / pixelio.de

Beim Film und auf der Bühne hat das Licht seine eigene Wertigkeit. Durch den kunstvollen Einsatz der Lichtquellen werden Effekte erzielt, die bei den Zuschauern unterschiedliche Emotionen auslösen. Wer in seiner Wohnung den Wohlfühlfaktor steigern will, hat bei der Lichtgestaltung der Räume verschiedene Möglichkeiten. Ähnlich sorgfältig wie die Inneneinrichtung geplant wird, sollte daher auch die Beleuchtung der Räume in Angriff genommen.

Licht ist planbar

Die adäquaten Beleuchtungskörper setzen jedes Zimmer in Szene und steigern gerade in der dunklen Jahreszeit die Behaglichkeit. Wer ein Eigenheim plant, sollte darauf achten, dass in jedem Raum genügend Steckdosen vorhanden sind. Stehen in einer Wohnung gerade Renovierungsarbeiten an, dann ist das die passende Gelegenheit, um zusätzliche Stromanschlüsse einzubauen. Früher galt als Faustregel, dass in einen Raum drei bis fünf Leuchten gehören. Nach dieser Regel war ein Zimmer mit der Deckenleuchte und zusätzlich mit je einer Steh-, Einbau- und Wandleuchte bestückt. Inzwischen ist es kein Regelverstoß mehr, wenn in einem Raum nur eine Lampenart zum Zuge kommt. Drei oder vier Stehleuchten können, wenn sie an den richtigen Stellen platziert sind, für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgen.

Schatten und Beleuchtungsgrad

Neben den Lampen spielen Schatten und Beleuchtungsgrad bei der Lichtgestaltung eine Rolle. Einen großen Einfluss auf die Wirkung im Raum hat die Auswahl der Leuchtmittel. Im Flur eignen sich Bewegungsmelder, die mit einem anderen Licht kombiniert werden können. So entfällt nachts das Suchen nach dem Schalter. Um der Monotonie eines hellen Zimmers ohne Schatten zu entgehen, wird ein Mix aus verschiedenen Lampen empfohlen. Unterschiedliche Farben und die Verteilung im Raum bringen den gewünschten Schatteneffekt. Wenn außerdem verschiedene Stärken verwendet werden, lassen sich durch eine geschickte Verteilung Lichtinseln schaffen. Auf diese Weise entstehen kontrastreiche Lichtzonen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bestimmte Gegenstände hervorzuheben. Das mag zum Beispiel ein Gemälde oder ein anderes Kunstwerk sein, das durch eine Lampe fokussiert wird. Grundsätzlich erzielen abgeschirmte Leuchtmittel einen besseren Eindruck als unbeschirmte Lampen, die wie ein Licht-Spot wirken. Wenn dennoch eine punktförmige Beleuchtung benötigt wird, sind Halogenbirnen die sinnvolle Alternative. In der Küche oder am Schreibtisch und überall dort, wo das Licht länger brennt, eignen sich Energiesparlampen.

Eine App für die Lichtplanung

Um den Kunden die Lichtplanung zu erleichtern, hat der Online-Anbieter Lampenwelt eine App auf den Markt gebracht. Diese Applikation kann bequem aus dem Internet sowohl auf das Smartphone als auch auf das iPhone heruntergeladen werden. Die App von Lampenwelt überzeugt durch ihre Nutzerfreundlichkeit. Die Auswahl der dargestellten Leuchten ist groß. Die App funktioniert als virtueller Berater, der dem Kunden verschiedene Leuchtmittel unter anderem in Form und Farbe darstellt. Der Kunde hat seinen privaten Showroom jederzeit vor Augen und erhält Anregungen und Hilfe für seine individuelle Lichtgestaltung.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.